US-Wirtschaft

Die USA ist das reichste Land der Erde. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 14.1 Billionen Dollar (Stand 4. Quartal des Jahres 2007). Die größte Einnahmequelle ist der Dienstleistungssektor. Er erwirtschaftet rund 73 %. In den Dienstleistungssektor fallen Banken, Versicherungen und Immobiliengeschäfte.

Verschiedene Produktionsfirmen beteiligen sich mit etwa 23 % am BIP (Bruttoinlandsprodukt). Obwohl Amerika ein Staat mit vielen Farmern ist, trugen diese nur ungefähr 1,6 % bei. Bis zur Weltwirtschaftskrise betrug die Arbeitslosenquote 4,6 %, stieg jedoch dann auf über 10 % an. Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines amerikanischen Haushaltes liegt bei rund 43.000 Dollar brutto. Nur 16 % der Haushalte haben ein Einkommen von mehr als 100.000 US – Dollar pro Jahr. Um die Bevölkerung vor Armut zu schützen, wurde ein Mindestlohn eingeführt. Dieser beträgt knapp über 5 Dollar pro Stunde. Die US – Wirtschaft wird von der Zentralbank kontrolliert und gesteuert. Diese besteht seit 1913 und nennt sich Federal Reserve System. Sie hat bis zum Jahr 2008 nur selten eingegriffen, seit der Wirtschaftskrise in dem Jahr greift sie öfter ein. Ihr Vorsitzender ist derzeit Ben Bernanke. Im Jahr 2007 belief sich der Import von Waren auf 1964 Milliarden Dollar, der Export hingegen auf 1150 Milliarden Dollar. Das bedeutete ein Defizit von rund 815 Milliarden US – Dollar. Bei den Dienstleistungen importierte Amerika Werte von 372 Milliarden Dollar, exportiert wurden beinahe 480 Milliarden.

Viele Großunternehmen haben ihren Sitz in den Vereinigten Staaten, darunter Supermärkte, Elektronikunternehmen, Banken, pharmazeutische Betriebe sowie Erdölunternehmen. Die Landwirtschaft nimmt nur einen geringen Teil in der Wirtschaft ein, obwohl die gesamte Ackerfläche der USA der Größe Europas entspricht. Von den landwirtschaftlichen Betrieben sind rund 70 % Familienbetriebe. Hauptexportland ist Kanada mit 20 %, gefolgt von Mexiko (12 %) und China (5,5 %). Deutschland steht an 5. Stelle. Die meisten Waren importiert die USA aus China. Kanada folgt an 2. Stelle und Mexiko an 3. Stelle.